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<title>Bastion</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bastion</span></h1>
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<p>Eine <b>Bastion</b> oder <a href="Bollwerk" title="Bollwerk">Bollwerk</a>, <a href="Oberdeutsche_Dialekte" title="Oberdeutsche Dialekte">oberdeutsch</a> auch <a href="Bastei_(Festung)" title="Bastei (Festung)">Bastei</a><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> genannt, ist der Teil, der aus dem gerade geführten Wall (<a href="Kurtine" title="Kurtine">Kurtine</a>) pfeilförmig vortritt und besteht aus Flanke und Face. Eine Bastion hat, gleich den Türmen einer Wehrmauer, die Aufgabe, den Raum unmittelbar vor dem Wall, den die Verteidiger von der <a href="Brustwehr" title="Brustwehr">Brustwehr</a> aus nicht unmittelbar einsehen können, seitlich <a href="Bestreichen" title="Bestreichen">bestreichen</a> (d. h. erreichen) zu können. Darüber hinaus werden Bastionen miteinander kombiniert, um von hier das Vorfeld ins Kreuzfeuer nehmen zu können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definitionen">Definitionen</h2></div>
<p>Das Wort <i>Bastion</i> ist vom italienischen <i>bastione</i><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> abgeleitet, der Stab, Posten oder übertragen Pfeiler bedeutet, wobei zwischen den vorspringenden <a href="Pfeiler" title="Pfeiler">Pfeilern</a> (<a href="Risalit" title="Risalit">Risalto</a> oder Bastione) der schützende <a href="Wall_(Festungsbau)" class="mw-redirect" title="Wall (Festungsbau)">Hauptwall</a> wie ein Vorhang (<i>cortina</i> →<a href="Kurtine" title="Kurtine">Kurtine</a>) aufgespannt ist. Von anderen flankierenden Befestigungswerken, etwa viereckigen Türmen oder kreisförmigen oder halbrunden <a href="Rondell" title="Rondell">Rondellen</a>, unterscheidet sich eine Bastion dadurch, dass sie auf der Feindseite zwei Vorderseiten („Facen“) besitzt, die sich spitz im sogenannten <i>Bastionswinkel</i> (frz. <i><a href="Saillant_(Festungsbau)" class="mw-redirect" title="Saillant (Festungsbau)">saillant</a></i>)<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> treffen, und auf beiden Seiten je eine Flanke oder Streiche, die das Bollwerk mit der Kurtine verbindet. Eine Bastion besitzt demnach in etwa den Grundriss eines <a href="F%C3%BCnfeck" title="Fünfeck">Pentagons</a>. In der Umgangssprache werden häufig auch anders gestaltete <a href="Bollwerk" title="Bollwerk">Bollwerke</a> als „Bastion“ bezeichnet.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als <i>halbe Bastion</i> bezeichnet man ein Bollwerk, das nur eine Face und nur einen Schulterpunkt besitzt. Der Übergang von den Facen zu den Flanken wird <i>Schulterpunkt</i> genannt. Ein <a href="Hornwerk" title="Hornwerk">Hornwerk</a> setzt sich immer aus zwei halben Bastionen zusammen.
</p><p>Aus einer Bastion konnte man nach außen mit den Facengeschützen das Vorfeld mit Feuer <a href="Bestreichen" title="Bestreichen">bestreichen</a> und die feindliche Artillerie auf Distanz halten, während die Flankengeschütze zunächst primär der Grabenverteidigung dienten, weshalb die Flanken stets auf die Bastionsspitze der jeweils nächsten Bastion ausgerichtet sind. Die Bastionsflanken können gerade oder konkav eingezogen sein; sie können allerdings auch zurückgezogen und mit mehreren <a href="Kasematte" title="Kasematte">kasemattierten</a> Feueretagen versehen sein, die durch den äußeren (feindwärtigen) Teil der Flanke gedeckt werden. Der Schulterpunkt kann eckig oder abgerundet gestaltet sein; er kann aber auch die Flanke überragen, um dadurch die Geschütze in der Flanke besser gegen direkten feindlichen Beschuss abzudecken. Aus der Flanke hervorragende, die Face (wörtlich „Gesicht“) dadurch zugleich verbreiternde Schutzwälle werden <i>Bastionsohr</i> (frz. <i>Orillon</i>) genannt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Zastrow36_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow36-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ganze Innenfläche einer Bastion kann auf die Höhe des Festigungswalles angehoben sein, in diesem Fall spricht man von einer <i>gefüllten Bastion</i>, in die manchmal zusätzlich noch <a href="Kavalier_(Festungsbau)" title="Kavalier (Festungsbau)">Kavaliere</a> gestellt wurden. Wenn der Festungswall um das Innere der Bastion herum verläuft, diese also einen Hohlraum in der Mitte des Festungswerkes bildet, dann wird das Werk <i>hohle Bastion</i> genannt. Im späteren französischen Festungsbau des 18. Jahrhunderts kann eine Bastion vollständig vom Hauptwall gelöst werden und ohne direkte Verbindung zu diesem im Festungsgraben stehen. In diesem Fall spricht man von einer <i>detachierten Bastion</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehungsgeschichte">Entstehungsgeschichte</h2></div>
<p>Die Einführung der Feuerwaffen zwang zur Vergrößerung der Türme, damit diese die Geschütze aufnehmen und tragen konnten. Diese wandelten sich deshalb bald zu massiven Rundellen (Rondellen) und Basteien, welche nun alleine schon durch ihre Größe sehr viel weiter vor die Linie des Walles hervorsprangen als die alten Türme. Dadurch richtete sich der Angriff zwangsläufig stärker auf das Bollwerk, in dem sich zunehmend die Verteidigung konzentrierte, und daher im Gegensatz zu früheren Belagerungen stärker auf die Basteien als auf den dazwischen liegenden Wall. Bei der Konzentrierung der Artillerie in den Geschütztürmen und Rondellen machte sich bei Belagerungen nun der unvermeidliche <a href="Toter_Winkel" title="Toter Winkel">tote Winkel</a> an diesen Bollwerken negativ bemerkbar, denn dies war jetzt der bevorzugte Punkt, wo die Angreifer ihre Sturmleitern ansetzten.<sup id="cite_ref-Zastrow36_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow36-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daher versuchte man diese unbestrichenen Räume zu vermeiden, indem man die vordere Seite der Bastei keilförmig gestaltete, so dass diese von der Kurtine aus und von den an den Flanken der benachbarten Bastionen postierten Geschützen bestrichen werden konnte.<sup id="cite_ref-Zastrow36_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow36-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Es ist – trotz einer umfangreichen Literatur zu diesem Thema – bis heute umstritten, von wem oder wo die Bastionen „erfunden“ wurden. Dies ist auch umso schwieriger, als es darüber keine schriftliche Überlieferung gibt und im Mittelmeerraum bereits vor der Erfindung der Geschütze gelegentlich pentagonale Werke errichtet worden sind.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Zastrow36_7-3" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow36-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daher bleibt bei frühen Berichten über Belagerungen, in denen von bastionsförmigen Bollwerken erzählt wird, immer die Ungewissheit, ob es sich dabei um schon bewusst so angelegte Bastionen handelte oder nur um so aussehende (ältere) Werke. Die ersten Werke, die man zu Recht als Bastionen bezeichnen kann, entstanden etwa in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Italien, auch wenn diese noch deutlich die Spuren ihrer Herkunft von den Türmen der alten Stadtmauern zeigen. Sie schlossen eng an die Hauptwälle an. Die ausspringenden Winkel der Bollwerke waren noch sehr stumpf und die Facen sehr kurz, die Brustwehr war mit Mauerwerk bis obenhin verkleidet.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Moderne Darstellungen rechnen mit einer rund hundertjährigen Übergangszeit zwischen dem mittelalterlichen und dem bastionären Festungsbau.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erste Bastionen nach der klassischen Definition entstanden in Italien gegen Ende des 15. Jahrhunderts nach Plänen von <a href="Giuliano_da_Sangallo" title="Giuliano da Sangallo">Giuliano da Sangallo</a> und <a href="Michele_Sanmicheli" title="Michele Sanmicheli">Michele Sanmicheli</a>. Im Jahre 1527 entstand in Verona ein Wall mit zwei Bastionen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenig später fand auch in Mitteleuropa die Bastionärbefestigung ihren Eingang. So wurde um 1530 an der <a href="Wiener_Hofburg" class="mw-redirect" title="Wiener Hofburg">Wiener Hofburg</a> eine Bastion errichtet, 1538 wurde unter der Leitung von <a href="Antonio_Fazuni" title="Antonio Fazuni">Antonio Fazuni</a><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit der Bastionierung der <a href="N%C3%BCrnberger_Burg" title="Nürnberger Burg">Nürnberger</a> Stadtmauer begonnen. Bis etwa 1550 bildete sich schließlich in Italien die sogenannte <i>altitalienische Festungsmanier</i> heraus, die durch stumpfe Bastionen gekennzeichnet ist und durch sehr lange Kurtinen (250–350 Meter), vor deren Mitte zunehmend kleine Mittelbastionen gestellt wurden. Zu dieser Zeit erschienen erstmals auch theoretische Schriften zu diesem Thema, was rasch zu einer ersten Blüte der Festungsbaukunst führte. Auf dieser Grundlage bildete sich bis etwa 1600–1620 die sogenannte <i>neuitalienische Manier</i> heraus.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Loslösung von der italienischen Manier begann bereits mit dem deutschen Festungsbaumeister <a href="Daniel_Specklin" title="Daniel Specklin">Daniel Speckle</a>, der die Größe der <a href="Ravelin" title="Ravelin">Ravelins</a> und der Bastionen verdoppelte und sowohl auf Bastionen als auch auf Kurtinen Kavaliere errichtete, um durch verstärktes Abwehrfeuer die Artillerie der Belagerer besser abwehren zu können.<sup id="cite_ref-Zastrow58_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow58-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im 16. Jahrhundert bildete sich während des Freiheitskampfes der Niederlande gegen Spanien die sogenannte niederländische Manier heraus, die unter anderem durch eine reine Erdbauweise mit nicht-kasemattierten Bastionen gekennzeichnet ist. Stattdessen setzte man hier auf breite Wassergräben und einen vorgeschobenen niedrigeren Schutzwall (<a href="Fausse-Braie" title="Fausse-Braie">Fausse-Braie</a>) zur besseren Verteidigung des Grabens. Darüber hinaus vertrauten die Niederländer auf zahlreiche Außenwerke vor dem Hauptgraben, wie <a href="Demi-lune" class="mw-redirect" title="Demi-lune">Halbmonde</a>, <a href="Hornwerk" title="Hornwerk">Horn-</a> und <a href="Kronwerk" class="mw-redirect" title="Kronwerk">Kronwerke</a>. Die erste ausschließlich mit Erdwerken und Wassergräben befestigte Stadt war <a href="Breda" title="Breda">Breda</a> (1533).<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Zastrow77_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow77-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Bastionärsystem"><span id="Das_Bastion.C3.A4rsystem"></span>Das Bastionärsystem</h2></div>
<p>Unter Bastionärsystem ist ein fortifikatorisches Grundprinzip zu verstehen, das auf der optimalen Bestreichung der Festungswerke und des Vorfeldes durch die systematische Anordnung von Bastionen beruht. Es wurde erstmals in Italien mit der sogenannten <i>altitalienischen Manier</i> des 16. Jahrhunderts verwirklicht und prägte anschließend den Festungsbau bis in das 19. Jahrhundert. Handelte es sich bei den ersten bastionierten Festungen meist um reine Mauerwerksbauten, so setzte sich im 16. Jahrhundert zunehmend eine Gemischtbauweise durch, bei der ein Erdkörper durch die Eskarpenmauer abgestützt wurde. Hinter dieser konnten sich gemauerte Galerien oder <a href="Kasematte" title="Kasematte">Kasematten</a> befinden.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_von_Fachbegriffen_im_Festungsbau" title="Liste von Fachbegriffen im Festungsbau">Liste von Fachbegriffen im Festungsbau</a></div>
<p>Neben den Bastionen wiesen auch die <a href="Au%C3%9Fenwerk" title="Außenwerk">Außenwerke</a> einer im Bastionärsystem errichteten Festung einen pentagonalen Grundriss auf, der sich nach den Schusslinien der Verteidigungsgeschütze richtete und somit eine effektive, gegenseitige <a href="Flankierung" class="mw-redirect" title="Flankierung">Flankierung</a> ermöglichte. Um die für die völlige Vermeidung toter Winkel notwendige, geometrisch perfekte Anordnung der Werke zu erreichen, waren bastionierte Festungen im Idealfall als regelmäßige <a href="Vieleck" class="mw-redirect" title="Vieleck">Vielecke</a> konzipiert.
</p><p>Die Entwicklung der auf dem Bastionärsystem beruhenden Festungsmanieren war von einer stetigen Vergrößerung der Bastionen, der Verringerung der Kurtinenlänge, der Vermehrung von Außenwerken und der allmählichen Versenkung des Mauerwerks unter den Bauhorizont gekennzeichnet. Die wachsende Reichweite der Geschütze zog eine immer größere Tiefenstaffelung der Festungswerke und die zunehmende Konzentrierung der Verteidigung auf das Vorfeld nach sich.
</p><p>Als Mitte des 17. Jahrhunderts Holland (<a href="Generalstaaten" title="Generalstaaten">Generalstaaten</a>) durch die Kriege gegen England und Frankreich erneut unter Druck geriet, musste das alte niederländische Befestigungssystem weiterentwickelt werden. Eine der ersten Festungen, die in der neuen Manier erbaut wurden, war die kleine Festung <a href="Naarden" title="Naarden">Naarden</a> (ab 1674). Unter den zahlreichen holländischen Festungsbaumeistern ist <a href="Menno_van_Coehoorn" title="Menno van Coehoorn">Menno van Coehoorn</a> (1641–1704) hervorzuheben, dessen Verteidigungssystem sogar als noch besser gilt<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-poten_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-poten-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als das des französischen Marschalls <a href="Louis_de_Cormontaigne" title="Louis de Cormontaigne">Louis de Cormontaigne</a> (1695–1752). Sein Befestigungssystem baut vor allem auf eine Kombination von nassen und trockenen Gräben, gute „<a href="Kommunikation_(Festung)" title="Kommunikation (Festung)">Kommunikation</a>“ zwischen den einzelnen Werken sowie die Möglichkeit der abschnittsweisen Verteidigung durch starke <a href="Reduit" title="Reduit">Reduits</a> in den <a href="Ravelin" title="Ravelin">Ravelins</a> und Bastionen. Die Facen der Bastionen können durch die von <a href="Daniel_Specklin" title="Daniel Specklin">Daniel Speckle</a> übernommenen Einschnitte in den <a href="Kurtine" title="Kurtine">Kurtinen</a>, den kasemattierten <a href="Liste_von_Fachbegriffen_im_Festungsbau#O" title="Liste von Fachbegriffen im Festungsbau">Orillontürmen</a> und den doppelten (manchmal sogar dreifachen) gekrümmten Flanken verstärkt bestrichen werden.<sup id="cite_ref-poten_19-1" class="reference"><a href="#cite_note-poten-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Zastrow188_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow188-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seine Hochphase erreichte das Bastionärsystem während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durch die von Marschall <a href="S%C3%A9bastien_Le_Prestre_de_Vauban" title="Sébastien Le Prestre de Vauban">Vauban</a> erbauten Festungen. Vaubans militärischer Ruhm beruht ausschließlich auf seinen erfolgreichen Belagerungen, die er mit seinen eigentlichen Erfindungen, dem <a href="Rikoschettschuss" title="Rikoschettschuss">Rikoschettfeuer</a> und der Anlage von <a href="Belagerung#Das_Vaubansche_Belagerungsverfahren" title="Belagerung">Parallelen</a> bei Belagerungen, erzielte, obwohl er in der Öffentlichkeit vor allem als Erbauer von Festungen bekannt ist. Die von Vauban eingeführten Befestigungsmanieren wurden in Frankreich während des 18. Jahrhunderts weiterentwickelt, vor allem von Marschall de Cormontaigne (1695–1752), Vaubans Nachfolger, und der 1750 gegründeten (Ingenieur-)Schule von <a href="Mezi%C3%A8res" class="mw-redirect" title="Mezières">Mezières</a>, die sich vor allem durch die Einführung von <a href="Reduit" title="Reduit">Reduits</a> in den Befestigungswerken einsetzte.<sup id="cite_ref-Zastrow116_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zastrow116-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtete man in Frankreich zahlreiche neue Festungen nach dem Bastionärsystem, etwa in <a href="Belfort" title="Belfort">Belfort</a>, <a href="Grenoble" title="Grenoble">Grenoble</a>, <a href="Lyon" title="Lyon">Lyon</a>, <a href="Metz" title="Metz">Metz</a> und <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> mit 16 Forts. Erst als sich während des deutsch-französischen Krieges 1870/71 zeigte, dass die Widerstandskraft dieser Festungen gegenüber den neuartigen Geschützen mit <a href="Zug_(Waffe)" title="Zug (Waffe)">gezogenem</a> Lauf zu gering war, gab man auch in Frankreich das Bastionärsystem auf.
</p><p>In Mitteleuropa wurde bereits während des 18. Jahrhunderts die Kritik am Bastionärsystem immer stärker, so dass hier zunächst eine Reihe von Festungen nach dem <a href="Tenaillensystem" title="Tenaillensystem">Tenaillensystem</a> mit sternförmiger Grundrissausbildung erbaut wurden, trotzdem wurden auch hier die Bastionärbefestigungen erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts endgültig durch das <a href="Polygonalsystem" title="Polygonalsystem">Polygonalsystem</a> verdrängt. Die preußische <a href="Festung_Koblenz" title="Festung Koblenz">Festung Koblenz</a> war eine der ersten Festungen, die vollständig in dieser neuen Art erbaut wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Übertragung_des_Begriffs_Bastion"><span id=".C3.9Cbertragung_des_Begriffs_Bastion"></span>Übertragung des Begriffs Bastion</h2></div>
<p>Die Bezeichnungen Bastion wurde im allgemeinen Sprachgebrauch des 18./19. Jahrhunderts zunehmend auf alle flankierenden Mauervorsprünge von Befestigungsanlagen jeder Art übertragen, auch wenn sie äußerlich gar keine Ähnlichkeit mit einer solchen besitzen, wie etwa die (sogenannte) Bastion der <a href="Akropolis_(Athen)" title="Akropolis (Athen)">Athener Akropolis</a>, die rechtwinklig aus der eigentlichen Befestigungsmauer hervorragt, um das Haupttor zu schützen, und die den <a href="Niketempel" class="mw-redirect" title="Niketempel">Niketempel</a> trägt.
</p><p>Befestigungen zum Festmachen von Flussschiffen in Flussmitte im Oberwasser und Unterwasser von Schleusen, Kraftwerken werden ebenfalls als Bastion bezeichnet.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Christopher Duffy: <i>Siege Warfare: The Fortress in the Early Modern World, 1494-1660.</i> 2. Auflage, Routledge, London 1996, ISBN 0-415-14649-6.</li>
<li><a href="Michael_Losse" title="Michael Losse">Michael Losse</a>: <i>Bastion.</i> In: <a href="Horst_Wolfgang_B%C3%B6hme" title="Horst Wolfgang Böhme">Horst Wolfgang Böhme</a>, Reinhard Friedrich, <a href="Barbara_Schock-Werner" title="Barbara Schock-Werner">Barbara Schock-Werner</a> (Hrsg.): <i>Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen.</i> Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010547-1, S. 74–75, <a href="https://doi.org/10.11588/arthistoricum.535" class="extiw external" title="doi:10.11588/arthistoricum.535">doi:10.11588/arthistoricum.535</a>.</li>
<li>Hartwig Neumann: <i>Festungsbaukunst und Festungsbautechnik.</i> 1994, ISBN 3-7637-5929-8.</li>
<li>Georg Ortenburg, Siegfried Fiedler: <i>Heerwesen der Neuzeit.</i> 10 Bände, Bernard & Graefe, Koblenz 1984–93, ISBN 3-7637-5813-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bastions?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Bastionen</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Bastion" class="extiw external" title="wikt:Bastion">Wiktionary: Bastion</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bastei</i> steht in der Fachliteratur für ein halbrundes oder U-förmiges Bollwerk; im süddeutschen Sprachraum auch heute noch häufig mit einer Bastion gleichgesetzt</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rüstow: <i>Militärisches Handwörterbuch.</i> s. v. <i>Bastion</i>. Nach dem Herkunftswörterbuch des Duden ist ital. <i>bastione</i> eine Vergrößerungsform zu <i>bastia</i> („Bastei“); dieses Wörterbuch stellt auch den Zusammenhang zu altfrz. <i>bastir</i>, frz. <i>bâtir</i> „bauen“ her.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">in der älteren deutschen Fachliteratur „Pünte“ genannt</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. dazu auch den Abschnitt „Übertragung des Begriffs Bastion“</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Engels: <i>The New American Cyclopædia.</i> 1859, s.v. Bastion</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Bernhard_von_Poten" title="Bernhard von Poten">Bernhard von Poten</a>: <i>Handwörterbuch der gesamten Militärwissenschaften.</i> 1878, s.v. Bastion (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/handwrterbuchde05potegoog#page/n415/mode/2up">Digitalisat online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-Zastrow36-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Zastrow36_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zastrow36_7-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zastrow36_7-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zastrow36_7-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Heinrich_Adolf_von_Zastrow" title="Heinrich Adolf von Zastrow">Heinrich Adolf von Zastrow</a>: <i>Geschichte der beständigen Befestigung</i>, 1839, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=5KI6AAAAcAAJ&pg=PA36">S. 36f</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%2036f~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%2036f~PUR%3D</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ein Schulterturm dient der Verstärkung des Schulterpunktes ähnlich einem Bonnet, der die Brustwehr des Hauptwalls überragt. Die von Coehoorn eingeführten kasemattierten Türme sind in Naarden noch nicht vorhanden.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Engels: <i>The New American Cyclopædia.</i> 1859, s.v. Bastion, s.v. Fortification;</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Engels: <i>The New American Cyclopædia.</i> 1859, s.v. Bastion</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Neumann: <i>Festungsbaukunst und Festungsbautechnik.</i> 1994, S. 134f.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Engels: <i>The New American Cyclopædia.</i> 1859, s.v. Fortification</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">belegt in Nürnberg zwischen 1538 und 1555 (vgl. Neubauer: <i>Der Bau der großen Bastei hinter der Veste 1538–1546.</i> In: <i>Mitteilungen des Vereins für die Geschichte der Stadt Nürnberg [MVGN]</i> 69, 1982, S. 196–263).</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Ortenburg: <i>Waffe und Waffengebrauch im Zeitalter der Landsknechte.</i> 1984, S. 158–172.</span>
</li>
<li id="cite_note-Zastrow58-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Zastrow58_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Zastrow: <i>Geschichte der beständigen Befestigung</i>, 1839, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=5KI6AAAAcAAJ&pg=PA36">S. 58f</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%2058f~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%2058f~PUR%3D</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Engels: <i>The New American Cyclopædia.</i> 1859, s.v. Fortification</span>
</li>
<li id="cite_note-Zastrow77-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Zastrow77_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Zastrow: <i>Geschichte der beständigen Befestigung</i>, 1839, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=5KI6AAAAcAAJ&pg=PA36">S. 77f</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%2077f~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%2077f~PUR%3D</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Engels: <i>The New American Cyclopædia.</i> 1859, s.v. Fortification</span>
</li>
<li id="cite_note-poten-19"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-poten_19-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-poten_19-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Bernhard_von_Poten" title="Bernhard von Poten">Bernhard von Poten</a>: <i>Handwörterbuch der gesamten Kriegswissenschaften.</i> 1879, s.v. Coehorn und s.v. Coehorn Manier (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/handwrterbuchde08potegoog#page/n274/mode/2up">online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-Zastrow188-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Zastrow188_20-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Zastrow: <i>Geschichte der beständigen Befestigung</i>, 1839, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=5KI6AAAAcAAJ&pg=PA36">S. 188–203</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%20188%E2%80%93203~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%20188%E2%80%93203~PUR%3D</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-Zastrow116-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Zastrow116_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Zastrow: <i>Geschichte der beständigen Befestigung</i>, 1839, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=5KI6AAAAcAAJ&pg=PA36">S. 116–184</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%20116%E2%80%93184~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D5KI6AAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3DPA36~doppelseitig%3D~LT%3DS.%20116%E2%80%93184~PUR%3D</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Beitrag von Helmut1972 vom 19. Dezember 2009, 15:26 in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?9767-Han-Tervel-RoRo-47000169">binnenschifferforum.de</a></span>
</li>
</ol></div>
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